Farbenfrohe grafische Motive: Aufwertung für den Laborboden und Laborarbeitsplatz

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Der Raum als Unikat im Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

Intarsien aus nora® Kautschuk-Belägen werten Arbeitsplätze auf und setzen kreative Akzente

Der seit Jahren anhaltende Trend zur Individualisierung hat sich als feste Größe in der Architektur- und Einrichtungsbranche etabliert. Es geht schon längst nicht mehr nur darum, den eigenen vier Wänden eine möglichst individuelle Note zu geben. „Auch im B2B-Geschäft ist es mittlerweile eine gern genutzte Option, das Objektkonzept zu erweitern und die Ziele und Werte von Bauherren oder Nutzern zu visualisieren“, so die Erfahrung von Frank Bähr, nora Marktsegment-Spezialist Industrie. Dabei geht es zum einen um die Stärkung der Firmenidentität, zum anderen unterstützen unverwechselbare und speziell auf die Mitarbeiter zugeschnittene Gestaltungslösungen ein attraktives Arbeitsumfeld. Doch wer hierbei nur an Büroräume, Kantinen und Teeküchen denkt, liegt falsch. Denn warum soll zum Beispiel eine Laborumgebung immer nur hell sein und steril wirken? Das dachten sich auch Link Architekten aus Leipzig, als es um den Umbau des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik in Halle ging. Sie entschieden sich, auch auf Wunsch der Nutzer, für eine außergewöhnliche Bodengestaltung mit speziell angefertigten, großflächigen Raumintarsien aus den Kautschuk-Belägen noraplan® uni und noraplan® sentica. Die farbenfrohen grafischen Motive werten nicht nur Flure und Seminarräume, sondern auch Labore optisch auf und dienen zugleich der Wegeführung. Zusammen mit den Leitsystemen auf den Wänden und den großflächigen Türbeschriftungen verleihen sie dem Institut, in dem vorwiegend junge Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten, einen modernen Look.

Motive und Wegeleitsysteme setzen Farbakzente

Am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle wird Grundlagenforschung betrieben, die sich auf neuartige Materialien konzentriert. Mit der Berufung des neuen Institutsdirektors der experimentellen Abteilung Nanosysteme aus Ionen, Spins und Elektronen (NISE), Stuart Parkin, im Jahr 2014 änderten sich auch die Anforderungen an die physikalischen Labore, so dass diese in einer zweijährigen Baumaßnahme umgerüstet werden mussten. Die neuen Räumlichkeiten bieten den internationalen Teams ein attraktives Arbeitsumfeld. Hierzu trägt auch der Bodenbelag bei. In den Laboren wurden versetzt angeordnete Streifen aus dem elektrostatisch ableitenden noraplan® sentica ed in Hellblau, Grün, Gelb und Orange installiert. „Durch die freundlichen Farben sollte die zuvor rein funktionale Laborumgebung optisch aufgewertet werden. Da an Decken und Wänden technische Geräte befestigt sind, blieb als einzige Möglichkeit für eine gestalterische Veränderung der Boden“, so Projektleiter Harald Hingst von Link Architekten. Hinter dem Konzept stehen aber auch praktische Erwägungen: „Durch die Intarsienverlegung können Teile des Bodens ausgetauscht und farblich immer wieder an die sich wandelnden Laboranforderungen angepasst werden.“ In den Fluren wurde der Boden als Stilelement weiter genutzt. Hier weisen pfeilförmige Intarsien in Violett, Rot und Orange den Weg zu den einzelnen Laboren und Seminarräumen. Die Formensprache und Farbkombinationen waren ein Wunsch des Institutsleiters: die Dreiecke bilden die kristalline Struktur der Moleküle und Atome nach, an denen geforscht wird.

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„Schon seit dem Neubau der Institutsgebäude im Jahr 2000 liegen dort Kautschuk- Beläge und die Nutzer haben sich aufgrund der guten Langzeiterfahrungen wieder für nora® entschieden“, berichtet der Architekt: „Der Boden funktioniert – er ist robust und hat den Belastungen über die Jahre bestens standgehalten“.

Maßgeschneiderte Lösungen für jeden Bereich

„Vor allem maßgeschneiderte Raumintarsien, wie sie auch in Halle eingesetzt wurden, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, denn sie helfen dabei, Räumen eine unverwechselbare Identität zu verleihen“, so Bähr weiter. Mit der nora Intarsientechnologie sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, nahezu alles ist möglich: Die Experten im nora Intarsiencenter fertigen auf hochmodernen Ultraschall- Schneideanlagen in höchster Präzision komplexe Motive, Schriftzüge oder Logos.

Alle Möglichkeiten zur individuellen Bodengestaltung – ob Wunschfarben, Intarsienlösungen oder miteinander kombinierbare Planken- und Fliesenformate – die der Hersteller hochwertiger Kautschuk-Bodenbeläge anbietet, sind bei nora übersichtlich unter dem Begriff nora 4you gebündelt.

Daten und Fakten

Objekt Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle
Architekt Link Architekten GmbH, Leipzig
Photograph Harald Hingst
Verleger

Grimm Raumausstattung GmbH, Pößneck

Produkte noraplan® uni, noraplan® sentica, noraplan® sentica ed, ca. 1.900 m²
Einsatzbereiche Labore, Flure, Seminarräume
Optische Aufwertung der funktionalen Laborumgebung durch farbige Bodengestaltung mit noraplan sentica ed
Laborboden freundlich und bunt mit noraplan sentica ed
Wegführung und Symbolik im Laborbau: Die Formensprache und Farbkombinationen bilden die kristalline Struktur der Moleküle und Atome nach, an denen geforscht wird.
Max-Planck-Institut für Miktrostrukturphysik, Halle: Eine Referenz für nora Laborböden

Verwendete Produkte

noraplan® sentica

Kautschukbelag mit einem changierenden Grundton aus harmonisch aufeinander abgestimmten Farbkomponenten.

noraplan® sentica ed

Elektrostatisch ableitende „ed“ Beläge, für optimalen ESD-Schutz von elektronischen Bauelementen, Baugruppen und Geräten. Schutz gegen den elektrischen Schlag. Weitgehend beständig gegen Öle und Fette.

noraplan® uni

Kautschukbelag einfarbig.

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