CSCS Lugano

Schweiz (Lugano) | Industrie & Life Science | noraplan® astro ec

Hochleistungs-Rechenzentrum Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS)

ESD-Schutz für Supercomputer

Spitzenforschung ist ohne Supercomputer schon längst nicht mehr denkbar. Das Hochleistungs-Rechenzentrum der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) ist daher seit der Gründung im Jahr 1991 immer bestens ausgelastet. Das CSCS (Centro Svizzero di calcolo Scientifico) steht allen Schweizer Hochschulen und Forschungsanstalten zur Verfügung und ermöglicht Untersuchungen in den Bereichen Umwelt, Klima, Energie, Wirtschaft und Gesundheit.

Hochleistungsrechner sind die Instrumente der Entdecker von heute. Mit ihnen machen Wissenschaftler sichtbar, was zuvor mit Theorie und Experiment alleine nicht gelang. So können die Forschenden mit Simulationen beispielsweise das Wetter vorhersagen, Naturgefahren besser einschätzen, noch unbekannte Materialien modellieren oder neue Wege in der medizinischen Diagnostik einschlagen.

Durch die stetig steigende Nachfrage nach Rechnerkapazität reichten die räumlichen und technischen Möglichkeiten des alten CSCS-Sitzes in Manno nicht mehr aus. Nach knapp zweijähriger Bauzeit hat die ETH Zürich daher im April 2012 in Lugano ein neues Hochleistungs-Rechenzentrum in Betrieb genommen. Der energieeffiziente, aus zwei Gebäudekomplexen bestehende Neubau soll sicherstellen, dass auch die zukünftigen Supercomputer des CSCS optimal und energieeffizient betrieben werden können.

Kühlung mit Seewasser senkt Stromverbrauch

Für die ETH Zürich war zentral, dass das neue Rechenzentrum die benötigte Supercomputing-Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte beherbergen kann. Das Rechenzentrum ist deshalb als modularer Bau konstruiert, der bei Bedarf weiter ausgebaut werden kann. Zudem sollte der Neubau besonders energieeffizient und ökologisch nachhaltig sein. So werden die Computer zum Beispiel durch ein ausgeklügeltes System mit dem sechs Grad kalten Wasser des Luganer Sees gekühlt. Dadurch kann auf herkömmliche, stromintensive Kälteanlagen verzichtet werden, die ansonsten ein Drittel des Gesamtstromverbrauchs ausmachen würden. Das CSCS ist somit eines der energieeffizientesten und ökologisch nachhaltigsten Rechenzentren der Welt.

Für die Zukunft haben die lokalen Industriewerke die Möglichkeit, mit der Abwärme des CSCS ein neu geplantes Quartier zu heizen beziehungsweise mit Warmwasser zu versorgen. Mit weniger als zehn Prozent der Abwärme kann der Bedarf von rund 200.000 Quadratmeter Geschossfläche gedeckt werden.

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Schadstoffarme Baumaterialien

Beim Neubau des CSCS legte die ETH Wert darauf, besonders schadstoffarme Materialien zu verwenden und so die Anforderungen des Minergie-Eco-Standards für Gebäude zu erfüllen. „Auch der Bodenbelag sollte umweltgerecht und nachhaltig sein“, sagt Martin Drzerwinski, der den Bau für die ETH Zürich koordiniert hat. Da passte der Kautschuk-Bodenbelag noraplan astro ec von nora systems perfekt ins Bild.

Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Wohngesundheit sind beim Kautschuk-Spezialisten schon seit langem Kernbestandteile der Unternehmensausrichtung. nora Bodenbeläge enthalten kein PVC, gesundheitsgefährdende Phthalat-Weichmacher oder Halogene und sind daher schon seit Jahren mit zahlreichen internationalen Umweltzertifikaten ausgezeichnet.

Kautschuk-Belag schützt Hochleistungs- Rechner

Die Rechnerräume wurden komplett mit dem hellgrauen, hochleitfähigen noraplan astro ec ausgestattet. „Den Farbton des Kautschuk-Belags haben wir gewählt, um eine optische Annäherung zwischen dem Boden und dem Sichtbeton des Rechenzentrums zu schaffen“, erläutert der Projektleiter.

Doch es waren vor allem seine besonderen Eigenschaften, die noraplan astro ec für das CSCS so geeignet machen: Kautschuk-Bodenbeläge besitzen aufgrund ihrer Materialeigenschaften eine geringe Potentialgenerierung beim Menschen und führen elektrostatische Ladungen so ab, dass sensible elektronische Geräte geschützt werden. Wie alle nora Bodenbeläge muss auch noraplan astro ec nicht beschichtet werden, wodurch seine Leitfähigkeit dauerhaft erhalten bleibt. Dies ist ein enormer Vorteil gegenüber anderen Bodenbelägen, deren Beschichtungen nicht nur die Zuverlässigkeit der Leitfähigkeit beeinflussen, sondern auch regelmäßig erneuert werden müssen. Auf die Erhaltung der elektrostatischen Eigenschaften seiner Bodenbeläge gibt nora systems als einziger Hersteller eine zehnjährige Gewährleistung.

Gleichzeitig sind Kautschuk-Bodenbeläge extrem verschleißfest. „Wir haben an die Belastbarkeit des Bodenbelags höchste Ansprüche gestellt“, betont Drzerwinski. „Schließlich werden im CSCS immer wieder schwere Maschinen bewegt, die einen enormen Druck auf den Fußboden ausüben“. Durch seine dauerhafte Elastizität widersteht noraplan astro ec auch höchsten Beanspruchungen. Zudem ermöglicht die extrem dichte Oberfläche eine leichte und wirtschaftliche Reinigung.

Mit noraplan astro ec sind die Supercomputer des CSCS nicht nur bestens gegen ESD geschützt. Mit seiner Langlebigkeit leistet der nora Bodenbelag auch einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit des Gebäudes.

Daten und Fakten

Objekt Hochleistungs-Rechenzentrum Centro Svizzero di calcolo Scientifico (CSCS)
Bauherr ETH Immobilien, Bautenabteilung, Zürich, Schweiz, www.immobilien.ethz.ch
Marktsegment Industrie & Life Science
Architekt Itten + Brechbühl AG, Zürich, Schweiz, www.ittenbrechbuehl.ch
Verlegejahr 2012
Photograph Marco Abram
Einsatzbereich

Rechnerräume

Produkte

noraplan astro ec, Farbe 6102, ca. 2.800 m2

Besonderheiten

hochleitfähiger Kautschuk-Belag

CSCS Lugano
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Verwendete Produkte

noraplan® astro ec

Elektrostatisch leitfähige „ec“ Beläge, für optimalen ESD-Schutz von elektronischen Bauelementen, Baugruppen und Geräten.

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