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ESD-Bereiche

Elektrostatische Ladungen können durch Reibung und Trennung zweier sich berührender Materialien oder durch das Einwirken eines elektrischen Feldes auf einen Körper entstehen. Die Höhe der Aufladung ist dabei insbesondere abhängig von der Aufladungsneigung der Materialien und der relativen Luftfeuchtigkeit der Umgebung. So kommt es bei trockener Luft zu höheren Aufladungen als bei hoher relativer Luftfeuchte.

Die bekanntesten Erscheinungen elektrostatischer Entladungen (ElectroStatic Discharge – ESD) sind Blitzentladungen bei Gewittern. Werden elektrostatische Ladungen nicht kontrolliert abgeleitet, kann dies zu Störungen und Schäden führen, wie z.B.:

  •  Beschädigung oder Zerstörung elektronischer Bauelemente und Baugruppen
  •  Funktionsausfälle elektronischer Geräte
  •  Störungen elektronisch gesteuerter Produktionsabläufe
  •  Anzeigefehler an Messgeräten
  •  Explosionen in Bereichen mit Explosionsgefahr

Insbesondere elektronische Bauelemente sind äußerst empfindlich gegenüber elektrostatischen Entladungen. Schon Entladungen über 10 Volt können zu Beschädigungen oder Zerstörungen führen.

Elektrostatisch leitfähig "ec" (electrostatic conductive)
nora "ec"-Beläge
 (Erdableitwiderstand nach EN 1081 < 106 Ohm) bieten Schutz von elektronischen Bauteilen und Geräten sowie Schutz vor Explosionen, die durch elektrostatische Entladungen ausgelöst werden.

Elektrostatisch ableitend "ed" (electrostatic dissipative)
nora "ed"-Beläge
(Erdableitwiderstand nach EN 1081 106 - 9*107 Ohm) übernehmen eine Doppelfunktion: sie bieten Schutz der elektronischen Bauteile und Geräte sowie Personenschutz gegen elektrischen Schlag.