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Deutschland (Hamburg) | Öffentlicher Bau | noraplan® unita

Hamburgmuseum Hamburg

 Der Hafen als Taktgeber der Stadt

„Taktgeber Hafen. Hamburgs Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert“ heißt die neue Dauerausstellung im hamburgmuseum, die seit Juni 2012 den sogenannten Historischen Rundgang vollendet. Das Museum für Hamburgische Geschichte, das seit 2006 unter dem Namen hamburgmuseum firmiert, gehört zu den größten kulturhistorischen Museen Deutschlands und zählt jährlich rund 200.000 Besucher.

Das Gebäude am Holstenwall liegt im Bereich der Parkanlagen „Planten un Blomen“ und wurde 1914 von dem bekannten Architekten Kurt Schumacher erbaut. Heute steht es unter Denkmalschutz. Im Innern bietet das Hamburgmuseum auf drei Etagen umfassende Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Hansestadt von den Anfängen bis zur Gegenwart.

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Die Ausstellung „Taktgeber Hafen“ zeigt in vier neu inszenierten Räumen anhand von Bildern, Objekten und Modellen, welche rasanten und weitreichenden Veränderungen Hamburg vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart erlebt hat. Dabei wird deutlich, dass gerade der Hafen Hamburg nachhaltig prägt und die Entwicklung der Stadt beeinflusst wie kein anderer Wirtschaftszweig.

Auf ihrem Rundgang finden die Besucher umfassende Informationen zum Elbverlauf und zum Hafenumschlag sowie zum Wandel von Stadtbild und Stadtarchitektur. Dabei gibt es auch interaktive Angebote: Im sogenannten Stadtforum können die Museumsgäste mittels eines Zeitrads an einem Medientisch durch 1.200 Jahre Stadtgeschichte navigieren und so die Entwicklung der Stadt anschaulich miterleben.

Konzipiert wurde die neue Dauerausstellung vom Schweizer Architektenbüro arge gillmannschnegg in enger Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Museums. „Die Räume sollten sich in ihrer Gestaltung harmonisch in den bisherigen Rundgang einfügen“, erläutert Kurator Dr. Ralf Wiechmann.

Während die Wände von Raum zu Raum heller werden, schafft der dunkelgraue Kautschuk-Belag noraplan unita von nora systems eine ruhige und durch die Reflektion der eingearbeiteten Granitsplitter zugleich stilvolle Atmosphäre. Für diese außergewöhnliche Materialkombination hat noraplan unita 2012 bereits den red dot design award gewonnen.

Wichtig waren den Verantwortlichen des Museums neben den optischen Vorzügen des Bodenbelags auch die hohe Strapazierfähigkeit und der geringe Pflegeaufwand. „In der Dauerausstellung ‚Auswanderung über Hamburg‘ haben wir schon 2007 norament 926 strada eingesetzt und sind damit hochzufrieden. Deshalb wollten wir auch für die neuen Räume wieder einen nora-Bodenbelag“, erklärt Wiechmann. Die Kautschuk-Beläge von nora systems haben zahlreiche Vorteile. Aufgrund ihrer dichten, geschlossenen Oberfläche lassen sie sich leicht reinigen und müssen im Gegensatz zu anderen elastischen Bodenbelägen auch nicht beschichtet werden. So entfällt die zeit- und kostenaufwändige Neubeschichtung – für das Museum ein großer wirtschaftlicher Vorteil.

Zudem halten die Kautschukböden höchsten Belastungen stand. „Dies ist wichtig, da wir zum einen viel Publikumsverkehr haben und zum anderen die teilweise sehr schweren Exponate mit Hubwagen an ihren Platz transportiert werden müssen“, erklärt der Kurator.

Wie alle anderen Produkte von nora systems ist auch der neue Belag noraplan unita dauerhaft elastisch sowie rutschhemmend und verbindet hohen Gehkomfort mit einer guten Trittschalldämmung – eine Erleichterung für das Personal und die Museumsbesucher, die lange Zeit auf den Beinen sind.

„Nicht zuletzt haben auch Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sowie konservatorische Gründe für uns eine Rolle gespielt“, führt Wiechmann weiter aus. Alle Bodenbeläge von nora systems sind PVC-frei. Die Produkte des Weinheimer Kautschuk-Spezialisten tragen zu einer gesunden Raumluft bei, wofür sie bereits 2006 als erste elastische Bodenbeläge mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel ... weil emissionsarm" ausgezeichnet wurden.

Nachdem die neuen Ausstellungsräume mit noraplan unita ausgestattet worden waren, entschied sich das Museum kurzfristig, den Kautschuk-Belag auch bei der anstehenden Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Hörsaals einzusetzen. Das Amt für Denkmalpflege gab seine Einwilligung und so ist jetzt auch im traditionsreichen Hörsaal des hamburgmuseums noraplan unita in edlem Schwarz ein attraktiver Blickfang.

Daten und Fakten

Objekt Hamburgmuseum, Hamburg
Konstruktionsmanagement Hamburgische Immobilien Management Gesellschaft (IMPF), Hamburg, www.impf.de
Marktsegment Öffentlicher Bau
Produkte noraplan® unita
Architekt arge gillmannschnegg, Basel (Ausstellung), Dinse, Feest und Zurl, Hamburg (Hörsaal)
Verlegejahr 2006
Photograph Oliver Heinemann
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Verwendete Produkte

noraplan® unita

Kautschukbelag mit interessanter Materialkombination aus dauerelastischem Kautschuk und richtungsfrei eingestreuten Granitsplittern. noraplan® unita wirkt durch die dezente Einstreuung sehr subtil. Das Design ist bewusst puristisch und natürlich.

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