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Frankreich (Contamine sur Arvre) | Gesundheitswesen | noraplan® signa, noraplan® uni, noraplan® signa acoustic

Centre Hospitalier Alpes Léman Contamine sur Arvre

Meilenstein im nachhaltigen Klinikbau

Ökologisch und patientenfreundlich – so präsentiert sich das CHAL (Centre Hospitalier Alpes Léman) in Contamine-sur-Arve bei Annemasse. Vor kurzem öffnete das neue Krankenhaus in den französischen Alpen seine Türen.

Der Gebäudekomplex mit einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern wurde von der Eiffage Gruppe als Projekt der öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) in weniger als drei Jahren Bauzeit errichtet. Mit seinen 445 Betten und seinen verschiedenen Abteilungen – von der Chirurgie über die Pädiatrie und Neonatologie bis hin zur Onkologie – bietet das Krankenhaus eine umfassende und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die rund 200.000 Menschen im Einzugsgebiet. Konzipiert wurde das neue Hospital vom französischen Architekturbüro GROUP-6. Die Planer verfolgten ehrgeizige Ziele, sowohl im Hinblick auf eine ökologische, energieeffiziente Bauweise als auch in Bezug auf den Einsatz von gesundheitsverträglichen Baumaterialien.

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So wird die Energieversorgung des Krankenhauskomplexes durch das Verbrennen von Biomasse und durch den Einsatz von Solarkollektoren sichergestellt – auf diese Weise können rund 75 Prozent der benötigten Heizenergie gewonnen werden. Im Sommer sorgen ein innovatives Kühlsystem und dreifach verglaste Fenster mit integrierten Sonnenblenden für angenehme Temperaturen im Gebäude.

Vor dem Start der Bauarbeiten holten sich Architekten und Bauherren Tipps von einer Umweltberaterin. Zudem sahen sie sich in der Schweiz verschiedene, nach neuesten Umweltgesichtspunkten errichtete Krankenhäuser an.

Verwendung ökologischer Baumaterialien

Unterstützt wurden die Planer auch von Karine Guillot. Die Professorin befasst sich mit der Errichtung von umwelt- und gesundheitsverträglichen Gebäuden. „Baumaterialien sollen ökologisch unbedenklich sein und zur Gesundheit der Gebäudenutzer beitragen“, betont Guillot. Diese sind frei von kritischen Substanzen und geben nur äußerst geringe Mengen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) ab. Sie erhielten, als erste elastische Bodenbeläge überhaupt, das Umweltsiegel "Blauer Engel ... weil emissionsarm" und tragen zu einer sauberen Raumluft bei. Das ist nicht nur für die Genesung der Patienten wichtig, sondern schafft auch eine gesunde Arbeitsumgebung für das Krankenhauspersonal.

Keine Beschichtung für optimale Hygiene

Ein weiterer Punkt, der für den technische Leiter des Hospitals, Etienne Mauget, bei der Auswahl des Bodenbelags im Vordergrund stand: „nora Bodenbeläge sind durch und durch aus Kautschuk und benötigen aufgrund ihrer extrem dichten Oberfläche keine Beschichtung.“ Dies hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen bilden sich auf nora Bodenbelägen im Gegensatz zu beschichteten Belägen auch auf stark frequentierten Wegen keine unschönen Laufstraßen. Doch was noch viel wichtiger ist: Die Beschichtungen anderer elastischer Bodenbeläge müssen in kurzen Abständen erneuert werden, weil sie sich schnell abnutzen. Dies ist nicht nur teuer, sondern führt auch zu erheblichen Betriebsstörungen während der Renovierungszeit.

Unverfugt und maßstabil

Zudem sprach für nora Bodenbeläge, dass sie ohne Verfugen verlegt werden können. Der Werkstoff schrumpft nicht und bleibt maßbeständig, auch nach Jahrzehnten noch. Weil die zeit- und kostenaufwändige Nachverfugung entfällt, die immer auch mit Beeinträchtigungen der Arbeitsabläufe im Krankenhaus einhergeht, sind nora Bodenbeläge langfristig für die Kliniken auch die wirtschaftlichste Lösung. Nicht zuletzt ergibt die unverfugte Verlegung ein einheitliches Bild der Verlegefläche.

Auch mit der leichten Reinigung der Kautschuk-Beläge ist Mauget hoch zufrieden. Aufgrund ihres Materials und ihrer dichten Oberfläche sind nora Kautschuk-Beläge wenig anfällig für Verschmutzungen und darüber hinaus beständig gegen Flächendesinfektionsmittel.

Zudem hat nora ein innovatives System zur Bodenpflege entwickelt: die nora pads. Dabei handelt es sich um Reinigungsscheiben, die mit unzähligen mikroskopisch kleinen Diamanten bestückt sind. So kann der Bodenbelag mechanisch gereinigt und poliert werden – nur mit Wasser und ganz ohne Chemikalien. Dies ist nicht nur kostengünstig, sondern zugleich gut für die Umwelt. Auch im CHAL kommen die nora pads zum Einsatz. „Die Reinigung mit den pads funktioniert hervorragend“, bestätigt der technische Leiter.

Mauget schätzte auch die umfangreiche Betreuung während des Einbaus: „nora Anwendungstechniker kamen regelmäßig in das Hospital, um zu beraten und sicherzustellen, dass alle Bedingungen für eine einwandfreie Verlegung der Böden gegeben waren.“

Ein weiterer Faktor, der Kautschuk-Beläge für den Einsatz in nachhaltigen Gebäuden qualifiziert, ist ihre lange Lebensdauer – sie sind nahezu unverwüstlich und sehen auch nach jahrzehntelanger hoher Belastung noch fast aus wie neu. Qualität und Kundenservice: Dies sind die beiden Säulen, auf denen der Erfolg der Marke nora beruht. Nicht nur in Krankenhäusern sind sie daher für viele Planer weltweit erste Wahl.

Daten und Fakten

Objekt Centre Hospitalier Alpes Léman, Contamine sur Arvre
Bauherr CHAL Hôpital Annemasse, Contamine sur Arvre, Frankreich, www.ch-alpes-leman.fr
Marktsegment Gesundheitswesen
Produkte noraplan® signa, noraplan® uni, noraplan® signa acoustic
Architekt GROUPE-6 Architectes, Paris, Frankreich, www.groupe-6.com
Verlegejahr 2011
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Verwendete Produkte

noraplan® signa

Kautschukbelag mit einem changierenden Grundton aus drei harmonisch aufeinander abgestimmten Farbkomponenten und charakteristischen Granulateinschlüssen.

noraplan® uni

Kautschukbelag einfarbig.

noraplan® signa acoustic

Für hohen Trittschallschutz mit einem Trittschallverbesserungsmaß von 20 dB.

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