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Kinderklinik Lüdenscheid Wegweisender Bodenbelag
Um die Behandlung kranker Kinder zu verbessern, hat die Märkische Kliniken GmbH im Klinikum Lüdenscheid drei vorhandene Stationen zur neuen Kinderklinik umgebaut. Besonderes Augenmerk legten die Beteiligten auf die ansprechende Gestaltung des Umfeldes sowie ein leicht verständliches Orientierungssystem. In den Bodenbelag eingelegte Intarsien weisen Kindern und Eltern den Weg.
Die Kinderklinik Lüdenscheid kann auf eine über 40-jährige Geschichte zurückblicken und hat sich im Laufe der Jahre zu einem Spezialkrankenhaus entwickelt, das alle Bereiche der Pädiatrie abdeckt. Die Klinik gehört zur Märkische Kliniken GmbH und war über viele Jahre in einem Gebäude in der Hohfuhrstraße untergebracht, das hinsichtlich Ausstattung und Zuschnitt nicht mehr den Anforderungen eines modernen Kinderkrankenhauses entsprach und die teilweise intensive Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen sehr erschwerte. Um die kranken Kinder künftig noch besser behandeln, versorgen und betreuen zu können, fiel die Entscheidung, die Kinderklinik im 2. Obergeschoss des bestehenden Hauptgebäudes in der Paulmannshöher Straße unterzubringen.
Leit- und Orientierungssystem mit hohem Wiedererkennungswert
Mit der Aufgabe, die ehemalige Erwachsenenstation in eine gestalterisch ansprechende und gleichzeitig funktionale Station für Kinder und Jugendliche umzubauen, beauftragte der Bauherr das Planungsbüro Korte Kaldewey Wortmann (KKW) aus Altena. Besonderes Augenmerk legten die Beteiligten darauf, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Kinder und Eltern wohl fühlen können und die sich zudem von den anderen Krankenstationen abhebt. Ergänzend zu den Umbaumaßnahmen entwickelten die Architekten daher in Kooperation mit Mitarbeitern der Kinderklinik ein ansprechendes und leicht verständliches Leit- und Orientierungssystem. Es verknüpft die Lage des Gebäudeflügels mit dem Namen der drei unterschiedlichen Klinikbereiche und besitzt außerdem einen hohen Wiedererkennungswert. So kennzeichnet ein gelber Polarstern den nach Norden liegenden Gebäudetrakt, eine orangefarbene Sonne zeigt in Richtung Osten und eine blaue Welle steht für den Westen. Hinzu kommt ein grünes Kleeblatt für den Süden.
Für die optische Umsetzung des Leitkonzepts nutzen die Architekten den Bodenbelag, gezielt eingesetzte Beleuchtung und die Farbgestaltung der Wände. Die in den Boden eingearbeiteten Symbole nehmen Patienten, Begleitpersonen und Besucher am Aufzug im 2. Obergeschoss in Empfang und führen sie mit Hilfe gleichfarbiger Schlangenlinien in und durch die entsprechende Station. Die darauf abgestimmte farbige Gestaltung der Zimmernischen, kleinere Fußbodenintarsien sowie Wand- und Deckenlichter gliedern die langen Flure in überschaubare Abschnitte.
"Bei dieser Maßnahme legte der Bauherr großen Wert auf Wirtschaftlichkeit und den Einsatz ökologischer Materialien. Als Bodenbelag kam daher nur ein langlebiges, pflegeleichtes und ökologisch einwandfreies Material in Frage, das zudem mit ökologisch einwandfreien Klebern verlegt werden musste", berichtet Architekt Linus Wortmann. Wichtig war weiterhin, dass der Belag für die Realisierung des Leit- und Orientierungssystems in vielen Farben erhältlich ist und eine zuverlässige kostengünstige Umsetzung der Intarsienverlegung gestattet. Da der Architekt mit Bodenbelägen aus Kautschuk und den damit verbundenen gestalterischen Möglichkeiten in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen sammeln konnte, fiel die Entscheidung auf noraplan® signa der nora® systems GmbH, Weinheim.
Dieser Belag wurde speziell für die Anforderungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Rehabilitationskliniken entwickelt. Um seine Eigenschaften und Farbgebung exakt für diese Zielgruppe zu definieren und anschließend umzusetzen, hatte der Hersteller, die nora® systems GmbH, mit europäischen und amerikanischen Architekten sowie mit Kaiser Permanente, einem der größten amerikanischen Anbieter im Gesundheitswesen, kooperiert. In gemeinsamen Workshops erarbeiteten die Beteiligten die Kriterien, die der Belag zu erfüllen hat. Dazu zählten unter anderem die Aspekte Funktionalität, Fleckbeständigkeit gegenüber Körperflüssigkeiten und Krankenhausmedien, elektrostatische Leitfähigkeit, Gehkomfort, Sicherheit im Brandfall, Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Bei Dessin und Farbe achteten sie darauf, dass der Belag universell einsetzbar ist und gleichzeitig zu Mobiliar und medizinischen Geräten passt. noraplan® signa ist - wie alle nora® Bodenbeläge - (außerdem frei von PVC und Halogenen (z.B. Chlor). Der Belag setzt daher im Brandfall kein Chlorwasserstoff frei, das zu Verätzungen der Atemwege führen kann und in Verbindung mit Löschwasser Salzsäure bildet.
Belag ist trotz der Intarsien vollständig desinfizierbar
nora® Bodenbeläge verfügen generell über eine extrem dichte, geschlossene und damit Schmutz abweisende Oberfläche, die das Anschmutzungsverhalten reduziert, die Hygieneeigenschaften verbessert und damit den Reinigungs- und Pflegeaufwand verringert. In der Kinderklinik kam der Belag mit der hochleistungsfähigen Oberflächenvergütung nora® cleanguard plus zum Einsatz. Sie verstärkt die positiven Eigenschaft und sorgt außerdem dafür, dass die sonst notwendige Erstreinigung und Erstpflege entfallen können.
In der Kinderklinik Lüdenscheid wurden etwa 2.100 Quadratmeter noraplan® signa in einem hellen, warmen Beigeton verlegt. Die Hauptmotive des Leit- und Orientierungssystems hat die nora® systems GmbH in ihrem Werk in Weinheim angefertigt, der Zuschnitt der Schlangen hingegen erfolgte nach den Zeichnungen der Architekten vor Ort. Bei den Zuschnitt- und Einlegearbeiten machte sich vorteilhaft bemerkbar, dass die Bahnen absolut maßstabil bleiben und in der Regel nicht ausgefugt werden. Dennoch ist der Belag vollständig desinfizierbar, wie ein Gutachten des Hygieneinstituts der Universität Heidelberg belegt.
Rund 1,3 Millionen Euro hat die Märkische Kliniken GmbH in die neue Kinderklinik investiert. Zusammen mit der neonatalogischen Intensivstation, die in direkter Nachbarschaft der Geburtshilfe untergebracht ist, verfügt sie nun über insgesamt 60 Betten für Kinder und Jugendliche. Hinzu kommen eine neue Patientenaufnahme, ein Ambulanz-Wartebereich mit Spielschiff, ein neuer Schulungs- und Seminarraum mit Küche für Diabetiker, mehrere Spielzimmer sowie ansprechend gestaltete Aufenthaltsräume. Sie verbessern nicht nur die Behandlung der Kinder, sondern optimieren gleichzeitig die interdisziplinäre Anbindung und die Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses.
Daten
Bauherr:
Märkische kliniken GmbH, 58515 Lüdenscheid
Planung:
Korte Kaldeway Wortmann KKW Architekten, Altena
Fotos: nora systems GmbH
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Mit 28 Kliniken und Instituten, rund 1.000 Betten und über 2.100 Beschäftigten ist das Klinikum Lüdenscheid das größte Krankenhaus im südwestfälischen Raum.
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Die in den Boden eingearbeiteten Symbole nehmen Patienten, Begleitpersonen und Besucher am Aufzug im 2. Obergeschoss in Empfang ...
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… und führen sie mit Hilfe gleichfarbiger Schlangenlinien in und durch die entsprechende Station.
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Farbig gestaltete Zimmernischen sowie Wand- und Deckenlichter gliedern die langen Flure in überschaubare Abschnitte.
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Die Hauptmotive wurden im Werk angefertigt, der Zuschnitt der Schlangen erfolgte nach den Zeichnungen der Architekten vor Ort.
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Einrichtungen wie das Spielschiff im Wartebereich der Ambulanz schaffen eine Umgebung, in der sich Kinder und Eltern wohl fühlen können.
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Informationen für die Redaktionen und Adresse für den Belegversand: |
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| nora systems GmbH |
Jola Horschig |
| flooring systems |
Im Kampe 9 |
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31832 Springe |
| 69469 Weinheim |
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E-Mail: nora@nora.com http://www.nora.de |
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