Für was steht EPD?

Emissionswerte, Lebenszykluskosten, Energieeffizienz – das sind nur einige der Anforderungen, die an ein nachhaltiges Gebäude gestellt werden. Die im Gebäude eingesetzten Baustoffe und Bauprodukte bestimmen maßgeblich die Auswirkungen auf die Umwelt.

Kern der gemäß der ISO-Norm 14025 international abgestimmten Umweltdeklaration (Environmental Product Declaration - EPD) ist eine umfassende Ökobilanz, die anhand verschiedener Umweltkennzahlen Aufschluss über die ökologische Leistungsfähigkeit eines Produktes und über seinen gesamten Lebenszyklus gibt.
EPDs beinhalten Angaben zum Lebenszyklus eines Bauprodukts, Ökobilanzkennwerte sowie Prüfergebnisse für eine Detailbewertung, z. B. VOC-Emissionen im Innenraum. Als Informationsgrundlage für das nachhaltige Bauen ermöglicht sie es Planern und Bauherren, den Aspekt der Nachhaltigkeit schon in der frühen Planungsphase eines Bauwerks zu integrieren.

Beispiele für EPDs finden Sie unter: www.bau-umwelt.de. Das deutsche Deklarationssystem für EPDs von Bauprodukten wird vom Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU, ehemals AUB) organisiert. Das IBU ist eine Initiative von Baustoffherstellern, die für das nachhaltige Bauen eintreten.

Weiterführende Informationen:

Umwelt-Produktdeklarationen (EPD) für Kautschukbodenbeläge von nora systems (Pressemitteilung)