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Ultraschall-Schneidanlage
Unsere hochmoderne Ultraschall-Schneidanlage macht auch scheinbar Unmögliches möglich. Kein Motiv, das nicht aus nora® Kautschukbelägen entstehen könnte. Innovative Software sorgt für präzise technische Umsetzung kreativer Gestaltungsideen und Ultraschall-Hightech stellt sicher, dass alle Teile hundertprozentig ineinander passen. Ein Verfugen der Nähte ist nicht notwendig.
Bis zu einer Größe von 1,2 x 1,6 Metern werden die Intarsien vorkonfektioniert und verlegefertig geliefert. Großintarsien erreichen die Verleger mit detaillierten Verlegeplänen.
Handwerkliche Erstellung
Freihand
Nachdem die Form der Intarsie feststeht, wird der Belag für den betroffenen Bereich ausgelegt. Die Bahnen oder Platten müssen vor dem Verrutschen gesichert werden. Dies kann z.B. durch Fixieren mittels Doppelklebeband, Beschweren der einzelnen Teile (Sandsäcke) oder Festhalten der Randbereiche mittels Anschlag (Holzleiste) geschehen - natürlich auch, abhängig von der Größe des Motivs, durch eine Kombination dieser oder anderer Möglichkeiten.
Zuerst ist der Teil herauszuschneiden, der nachher eingelegt wird. Zuvor sollte der Verleger sich die Form auf dem Belag vorzeichnen. Entlang dieser Linie wird mit der Trapezklinge im Verlegemesser die Form eingeschnitten. Danach ist das Einlegeteil herauszulösen. Nicht ganz durchgeschnittene Bereiche sind mit dem Messer erneut abzuschneiden, keinesfalls abzureißen (Gefahr des Überstandes und damit von Pressnähten).
Der so erstellte Teil der Intarsie wird auf dem Belag, in den er eingelegt werden soll, aufgelegt. Wieder ist ein Verrutschen zu verhindern. Dann wird an der Kante des aufliegenden Belages entlang des unteren Belages durchgeschnitten. Der obere Belag wird entfernt, der eingeschnittene Teil aus dem unteren Belag herausgelöst. Die beiden Teile können nun ineinander gelegt und verklebt werden. Die Teile müssen locker ineinander passen, es darf keine Spannung entstehen. Dies könnte später zu Stippnähten führen. Gegebenenfalls muss nachgeschnitten werden.
Arbeiten mit Schablonen
Einfach und sicher ist das Arbeiten mit Schablonen. Für jedes Intarsienteil wird eine Schablone hergestellt. Diese kann z.B. aus Pappe, Holz oder Metall sein. Das Schneidemesser hat hier eine bessere Führung, außerdem muss der Belag nicht übereinander gelegt werden. Zudem ist die Gefahr eines Verschneidens wie beim Freihand-Schneiden geringer.
Die Schablone wird auf den Belag gelegt und beides vor Verrutschen gesichert. Dann wird am Rand der Schablone entlang eingeschnitten. Einmal wird so das Einlegeteil, dann das Außenteil geschnitten.
Auch hier ist wichtig, dass die Teile ohne Spannung ineinander passen. Gegebenenfalls sollte das Außenteil etwas größer geschnitten werden. Dies kann durch Anbringen eines "Anschlages" am Messer erfolgen, z.B. indem an die Klinge Tesaband oder etwas dünne Pappe geklebt wird. Danach können die Teile am Boden verklebt werden.
norament® Akzentstreifen
In vier Standardfarben mit glatter, seidenmatter Oberfläche sind Akzentstreifen für kreative Intarsienverlegungen oder Wegeführungen. Längen und Breiten des 3,5 mm dicken Materials können bis maximal einen Meter frei gewählt werden. Zudem harmonieren die ausgewählten Farben hervorragend mit einem großen Teil des Spektrums von norament® 986 luxor und vielen anderen norament® Belägen mit einer Dicke von 3,5 mm.
Verfugen
Selbstverständlich können die Nähte bei Bedarf verfugt werden. Sind sie einfach gerade, so kann mit der Fugenfräse gearbeitet werden. Ansonsten müssen die Fugen mit dem Handfugenzieher gezogen werden. Verfugt wird anschließend mit der Thermoschnur oder der TH-Fugenmasse.
Durch handwerkliches Geschick lässt sich so der Bodenbelag optisch aufwerten und noch mehr zur Geltung bringen.
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