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Bahnen und Fliesen
(Entspr. DIN EN 1817 "Elastische Bodenbeläge - Homogene und heterogene ebene Elastomer-Beläge)
Zur Klebung von noraplan® mit geschliffener Unterseite eignet sich Einseit-Dispersionsklebstoff.
Spannungsarme Spachtelmassen weisen eine geminderte Saugfähigkeit auf. Dies muss bei Verwendung von Dispersionsklebstoff durch Aussteuern des Einlegezeitpunktes berücksichtigt werden, denn der im Dispersionsklebstoff enthaltene Wasseranteil muss weitgehend von der Luft aufgenommen werden.
Bei nichtsaugenden Untergründen muss mind. 3 mm gerakelt werden.
Die Unterbodentemperatur muss während der Verlegung und des Abbindens des Klebstoffs mind. 15 °C betragen. noraplan® muss zum Verlegen Unterbodentemperatur haben. Im Winter muss deshalb der Belag einige Tage bei Verlegetemperatur gelagert werden.
Verlegung und Klebung
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Der Nahtschnitt erfolgt grundsätzlich vor der Klebung. Bahnen, beide Bahnen ca. 3 cm überlappend, auslegen - werkseitig geschnittene Kante über die nicht geschnittene Kante. Mit Linealführung (ca. 1 cm Abstand zur geschnittenen Bahnenkante) wird mit dem nora® Kantenschneider oder der geraden Klinge (Trapezklinge, siehe nora® Spezialwerkzeuge) die werkseitig beschnittene Kante begradigt und gleichzeitig die darunterliegende Bahn angeschnitten (angeritzt) - Breite des angeschnittenen Randstreifens ca. 2 cm. Bei einschichtigen Belägen wird der angeschnittene Streifen nach unten abgezogen. Dadurch entsteht eine unten leicht geöffnete Naht. Auf keinen Fall den Streifen nach oben abziehen. Dadurch würde eine klaffende V-Naht entstehen. Es hat sich in der Praxis bewährt, dass der untere angeritzte Belagsstreifen mit der Hakenklinge abgetrennt wird.
Bei zweischichtigen Belägen wird der angeschnittene Streifen der unteren Bahn mit der Hakenklinge abgetrennt.
Das Schneiden mit Unterkantenschnitt nach dem Einlegen des Belags ist nicht zu empfehlen, da die Gefahr der Nahtpressung besteht.
Hinweis:
Die Pfeilrichtung auf der Belagrückseite beachten. Bahnenware bzw. Plattenware immer in gleicher Richtung verlegen
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Die Hinweise und Verarbeitungsrichtlinien der Klebstoffhersteller sind zu beachten. Im Zweifelsfall muss der Klebstoffhersteller die Eignung des Klebstoffs zur Klebung des Belags auf einem bestimmten Unterboden bestätigen.
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Dispersionsklebstoff
Klebstoff auf den Unterboden mit gezahntem Spachtel auftragen (z.B. TKB A2).
Verbrauch: 300 - 350 g/m²
 TKB A2
Abgenutzte Zahnleisten rechtzeitig ersetzen.
Die notwendige Ablüftezeit ist von der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Saugfähigkeit des Untergrundes abhängig. Eine genaue Zeitangabe ist daher nicht möglich.
Die Klebstoffriefe muss noch einen weichen Kern haben. Bei der Fingerprobe muss der Klebstoff noch Fäden ziehen, darf aber nicht mehr schmieren. Beim Einlegen muss eine vollflächige Benetzung der Belagunterseite erreicht werden.
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Die Belagkanten ohne Spannung einlegen.
Auf keinen Fall pressen oder stauchen.
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Belag sorgfältig und vollflächig anreiben, z.B. mit Korkbrett, und/oder anwalzen. Bei Dispersionsklebstoff das Anreiben je nach Temperatur nach einiger Zeit wiederholen, vor allem an den End- und Nahtbereichen.
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Der Belag muss während der Verlegung und Abbindezeit des Klebstoffs vor Temperaturänderung, z.B. Sonneneinstrahlung, geschützt werden.
Nass- oder Feuchtreinigung darf erst nach dem Abbinden des Klebstoffs - ca. 48 Stunden - durchgeführt werden.
Besonderheiten
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Die Belagnähte können mit nora® Thermoschnur verfugt werden - frühestens 24 Stunden nach der Verlegung. Siehe entsprechende Verarbeitungsempfehlung.
Bei Belägen mit Punktrasteroptik ist ein Reißverschlusseffekt möglich. Dies kann durch Ausfugen mit nora® Thermoschnur optisch kaschiert werden.
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Bürorollstühle müssen mit Rollen nach DIN EN 12529, Typ W (weiche Laufflächen), ausgerüstet sein. Gleichlautend darf bei fahrbaren Geräten der mittlere Flächendruck der Rolle auf den Fußboden 4 N/mm² nicht überschreiten.
Bei Stuhlrollenbeanspruchung müssen Estrich und die verwendeten Hilfsstoffe (z.B. Spachtelmasse, Klebstoff) stuhlrollengeeignet sein.
- Bei Verlegung auf Estrichen mit Fußbodenheizung ist der Inhalt des Merkblattes "Elastische Bodenbeläge, textile Bodenbeläge und Parkett auf beheizten Fußbodenkonstruktionen" und die ergänzenden Hinweise (Stand Juli 1984) zu beachten (Herausgeber: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V., Bonn), vor allem bezüglich der Temperierung und Austrocknung des Unterbodens vor, während und nach der Verlegung (Abschnitt 8.5). Wenn die DIN 4725, Teil 4, Warmwasser-Fußbodenheizung vereinbart wurde, ist diese ergänzend zu beachten.
Außerdem dürfen nur Klebstoffe mit entsprechender Temperaturbeständigkeit verwendet werden.
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