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norament®- elektrostatisch leitfähig und ableitend
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(Entspr. DIN EN 12199 "Elastische Bodenbeläge - Homogene und heterogene profilierte Elastomer-Bodenbeläge")
Für die Klebung von norament® - elektrostatisch leitfähig und ableitend - mit glatter, geschliffener Rückseite muss ein empfohlener, elektrisch leitfähiger, Klebstoff verwendet werden.
Die elektrische Ableitung
Unter jede Fliesenreihe wird in voller Länge ein Kupferband (ca. 10,0 mm x 0,08 mm) geklebt. Diese Bänder werden an der Kopfseite durch ein Querband miteinander verbunden. An einer Stelle, bei Räumen über ca. 40 m² an zwei oder mehreren Stellen, erfolgt der Anschluss an den Potentialausgleich (Aufgabe des Elektrikers).
Verlegung und Klebung
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In der Praxis hat sich das unverklebte Auslegen ganzer Räume bzw. größerer Teilflächen - einschl. Einschneiden der Randplatten, Türanschlüsse, Rohrdurchführungen usw. - bewährt. Pfeilrichtung auf der Plattenrückseite beachten.
Danach werden Plattenreihen umgeklappt und geklebt. Diese Methode hat den Vorteil, dass die liegenden Platten als Anschlag für die einzulegenden Platten dienen. Fugenversatz oder ungerader Fugenverlauf werden dadurch vermieden und der Belag kann sich an die Untergrundtemperatur anpassen.
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Geeignet sind leitfähige Reaktionsklebstoffe auf Basis Polyurethan PUR oder Epoxyd EP.
Auf Gussasphalt darf nur Polyurethan PUR verwendet werden. Arbeitshandschuhe verwenden.
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Beide Klebstoffkomponenten gründlich und schlierenfrei mischen. Vor allem auch an der Wand und am Boden des Gebindes.
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Der Klebstoffverbrauch ist von der Beschaffenheit des Unterbodens abhängig. Es muss soviel Klebstoff eingesetzt werden, dass eine vollflächige Benetzung der Belagunterseite erreicht wird. Dies entspricht einem Klebstoffvolumen von 300 - 400 cm³. Der Klebstoffverbrauch ist vom unterschiedlichen spezifischen Gewicht der Klebstoffe abhängig.
Beispiel:
Verbrauch: 350 cm³/m² = 0.35 l/m²
spez. Gewicht des Klebstoffs:1400 g/l
0.35 l/m² x 1400 g/l = 490 g/m²
Diese Klebstoffmenge ist mit einem gezahnten Spachtel (z.B. TKB A2 oder Zahnung nach Herstellerangaben) auf den Unterboden vollflächig aufzutragen.
 TKB A 2
Abgenutzte Zahnleisten rechtzeitig ersetzen.
Wird zuviel Klebstoff aufgetragen, "schwimmt" der Belag im Klebstoffbett, kann Klebstoff an den Plattenstößen austreten, können bleibende Vertiefungen (z.B. Fußkontur) im Belag bzw. Klebstoffbett entstehen.
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Die Platten werden sofort nach dem Klebstoffauftrag eingelegt und mit einer schweren Eisenwalze vollflächig - längs und quer - angewalzt. Dieser Vorgang muss je nach Temperatur nach einiger Zeit wiederholt werden.
Hochstehende Kanten und Ecken gegenbiegen und andrücken. Hohlstellen o.ä. sind bis zum Abbinden des Klebstoffs zu beschweren.
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Klebstoffreste auf der Belagoberseite müssen sofort mit nora® Flüssigwachs entfernt werden.
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norament® muss während der Verlegung und der Abbindezeit des Klebstoffs vor Temperaturänderung, z.B. Sonneneinstrahlung, geschützt werden.
Nass- oder Feuchtreinigung darf erst nach dem Abbinden des Klebstoffs - ca. 48 Stunden - durchgeführt werden.
Besonderheiten
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Bei Forderung der Mindestisolation zum Personenschutz nach VDE 0100, Teil 410 bzw. Harmonisierungsdokument HD 384.4.41 S2 ist sicherzustellen, dass die Isolierung von Böden nicht durch Feuchtigkeit beeinträchtigt werden kann. Weiterhin ist für die Erfüllung der Mindestisolation im Fugenbereich das Verfugen mit nora® Fugenmasse erforderlich.
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Die Belagnähte können mit nora® Fugenmasse ausgefugt werden. Siehe entsprechende Verarbeitungsempfehlung.
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Bürorollstühle müssen mit Rollen nach DIN EN 12529, Typ W (weiche Laufflächen), ausgerüstet sein. Bei Stuhlrollenbeanspruchung müssen Estrich und die verwendeten Hilfsstoffe (z.B. Spachtelmasse, Klebstoff) stuhlrollengeeignet sein.
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Bei Verlegung auf Estrichen mit Fußbodenheizung sind der Inhalt des Merkblattes "Elastische Bodenbeläge, textile Bodenbeläge und Parkett auf beheizten Fußbodenkonstruktionen" und die ergänzenden Hinweise (Stand Juli 1984) zu beachten (Herausgeber: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V., Bonn), vor allem bezüglich der Temperierung und Austrocknung des Unterbodens vor, während und nach der Verlegung (Abschnitt 8.5). Wenn die DIN 4725, Teil 4, Warmwasser-Fußbodenheizung vereinbart wurde, ist diese ergänzend zu beachten.
Außerdem dürfen nur Klebstoffe mit entsprechender Temperaturbeständigkeit verwendet werden.
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norament®-Belag, geklebt, ersetzt nicht Abdichtung nach DIN 18 195 Bauwerksabdichtungen.
- Bei der Verlegung von Teilflächen muss darauf geachtet werden, dass keine Produktionsrückstände auf die noch zu verlegenden Flächen sowie auf die Belagsrückseite übertragen werden.
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